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Hamburg & Schleswig-Holstein Monatlich sechs Übergriffe auf Hochbahn-Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter der Hochbahn überprüft in einer U-Bahn die Fahrscheine von Reisenden. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild)

Tausende Bus- und Bahnfahrer bringen täglich zigtausende Menschen durch Hamburg. Zumeist verlaufen die Fahrten reibungslos. In ihrem Job für die Hochbahn treffen die Fahrer und Kontrolleure aber auch auf Fahrgäste, die sie bepöbeln oder gar verletzen.

Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger Hochbahn registriert pro Monat durchschnittlich sechs "Übergriffe" auf ihre Bus- und U-Bahn-Fahrer sowie die Hochbahn-Wache. Diese seien von sehr unterschiedlicher Intensität und hätten unterschiedliche Auswirkungen, sagte ein Hochbahn-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Sie reichten von beleidigten oder bepöbelten bis zu schockierten und verletzten Mitarbeitern, die beispielsweise Prellungen oder Zerrungen erlitten. Auch wenn jeder Übergriff einer zu viel sei, "können wir zumindest festhalten, dass wir in den vergangenen Jahren keinen signifikanten Anstieg zu verzeichnen haben", ergänzte der Sprecher.

Anders in Berlin: Dort wurden 2019 mehr als 540 Mal Busfahrer, Kontrolleure oder Wachleute der Berliner Verkehrsbetriebe BVG angegriffen, wie Senat und BVG auf eine parlamentarische Anfrage der CDU jüngst mitteilten. Im Vorjahr waren es gut 500 Taten. Bei der Hamburger Hochbahn sind 2900 Busfahrerinnen und Busfahrer, 500 U-Bahn-Fahrerinnen und -Fahrer, 330 Sicherheitsfachkräfte und 100 Fahrkartenprüfer beschäftigt.

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