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Hamburg & Schleswig-Holstein Moore und Wälder im Norden sollen mehr CO2 speichern

Junge Kiefern. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Kiel/Glücksburg (dpa/lno) - Moore und Wälder in Schleswig-Holstein sollen künftig eine größere Rolle beim Klimaschutz einnehmen. Mit der Wiedervernässung von Mooren, mit Neuwaldbildung und Waldumbau könne eine jährlich zunehmende Bindung von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) erreicht werden, teilte das Umweltministerium am Montag mit. Minister Jan Philipp Albrecht (Grüne) sprach bei der Vorstellung des Landesprogramms zum Biologischen Klimaschutz im Glücksburger Wald (Kreis Schleswig-Flensburg) von mehr als 717 000 Tonnen zusätzlicher CO2-Speicherung im Jahr 2030.

Der weit überwiegende Teil des CO2 soll im Moor gebunden werden. Trockengelegte Moore setzen es frei. Werden sie wieder vernässt, wird der Prozess gestoppt, und durch das Wachstum hauptsächlich von Torfmoosen kann wieder CO2 gespeichert werden. Schleswig-Holstein sei reich an Moorböden, das Land übernehme eine Vorreiterrolle in Deutschland, sagte Albrecht. Einen weiteren Beitrag soll die Umwandlung von Ackerflächen in Dauergrünland bringen. Der Minister verspricht sich von den Veränderungen auch einen großen Vorteil für den Natur- und Artenschutz sowie die Artenvielfalt.

Beim biologischen Klimaschutz sollen die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Zusammenarbeiten.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-265156/2

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