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Hamburg & Schleswig-Holstein Museum Elbinsel nimmt Sturmflut 1962 in den Fokus

Ein Wasserstandsanzeiger mit einem Schild der Höhe des Pegels St.Pauli der Sturmflut 1962 im Elbinselmuseum. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Die Stadt Hamburg soll ein Museum bekommen, das sich schwerpunktmäßig mit einer der dramatischsten Naturkatastrophen der Hansestadt beschäftigen soll - der Sturmflut im Februar 1962. Auch dafür soll das Elbinselmuseum im Stadtteil Wilhelmsburg komplett saniert und umgebaut werden. "Wir sind bei der Vorbereitung des Projektes auf der Zielgeraden. Aufgrund der geografischen Lage eignet sich das Museum Elbinsel besonders dafür, Teile der Ausstellung der Flut von 1962 zu widmen", sagte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Für Wilhelmsburg könne das Projekt "ganz sicher ein Gewinn" sein.

In die Sanierung wollen Stadt und Bund mehrere Millionen Euro stecken. Konkrete Zahlen nannte die Finanzbehörde zunächst nicht. Der Umbau soll Anfang 2020 starten, wie Museumsleiter Holger Blank sagte. Das ehrenamtlich geführte Museum soll dann nicht nur neue Heizungen, Fenster sowie Strom- und Wasserleitungen bekommen. Es wird zudem vom Burgkeller bis zum Dach dank eines neuen Aufzugs barrierefrei zugänglich sein. Seit Ende Oktober ist das Museum geschlossen.

Wiederöffnet werden soll im idealen Fall am 60. Jahrestag der Flut - am 16./17. Februar 2022. Bei der verheerenden Sturmflut 1962 waren in Hamburg mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen in Wilhelmsburg.

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Infos des Hamburger Stadtportals zur Sturmflut 1962

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