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Hamburg & Schleswig-Holstein Mutter und Freundin tot: Prozessbeginn gegen 29-Jährigen

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)

Grausiger Fund der Ermittler: In der Wohnung eines heute 29-Jährigen entdecken sie Anfang des Jahres zwei Frauenleichen. Es handelt sich um die Mutter und die Freundin des Mannes. Für die Staatsanwaltschaft ist klar, wo der Beschuldigte untergebracht werden muss.

Hamburg (dpa/lno) - Ein 29-Jähriger, der seine Mutter und seine Freundin getötet haben soll, muss sich seit Dienstag vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der Vorwurf lautet Totschlag sowie heimtückischer Mord. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass der Beschuldigte die Taten aufgrund einer psychischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit beging. Sie strebt in einem sogenannten Sicherungsverfahren deshalb die Unterbringung des Deutschen in einer Psychiatrie an.

Bevor der Beschuldigte in den Gerichtssaal gebracht wurde, mussten Fotografen und Kameraleute den Raum verlassen. Als Begründung gab das Gericht an, dass der 29-Jährige von der Gesamtsituation noch sehr stark belastet sei. Anschließend wurde die Anklageschrift verlesen.

Danach soll der Mann Anfang Februar in Hamburg-Bramfeld zuerst seine damalige 24 Jahre alte Lebensgefährtin und am 7. Februar seine Mutter (53) tödlich verletzt haben. Die teils zerlegten Leichen fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes. Auch Polizeibeamte und Psychologen soll er später mit Fäusten und Tritten angegriffen haben.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-672588/4

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