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Hamburg & Schleswig-Holstein Nord-Unternehmen halten trotz Corona an der Ausbildung fest

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Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Unternehmen bleiben auch in der Corona-Krise ausbildungsbereit. In einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern gaben 99 Prozent der Betriebe an, dass sie keine Ausbildungsverträge krisenbedingt wieder gelöst haben. "Erfreulicherweise setzen die Ausbildungsbetriebe in der Corona-Krise bei ihren Nachwuchskräften nicht den Rotstift an", sagte die Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, Friederike C. Kühn. An der Umfrage beteiligten sich 713 Unternehmen.

95 Prozent der Betriebe wollen demnach an ihren Einstellungsplänen für das bald startende Ausbildungsjahr 2020 festhalten. Ein Unternehmen trennte sich aufgrund seiner aktuellen wirtschaftlichen Situation von Auszubildenden.

Laut IHK sind trotz hoher Ausbildungsbereitschaft landesweit zurzeit rund ein Fünftel weniger Ausbildungsverträge bei den IHKs eingetragen worden als in den Vorjahren. Wesentliche Ursachen seien die wirtschaftliche Eintrübung und unentschlossene Haltung von Schulabsolventen nach Monaten ohne geregelten Unterricht. Darüber hinaus seien im Frühjahr die Ausbildungsmessen ausgefallen. Berufliche Orientierung habe in den Schulen kaum noch oder überhaupt nicht stattfinden können.

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