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Hamburg & Schleswig-Holstein Ostsee-Holstein-Tourismus mit neuer Zukunftsstrategie

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Scharbeutz (dpa/lno) - Der Tourismus an der Ostseeküste von Schleswig-Holstein soll künftig nicht nur Bedürfnisse der Gäste, sondern verstärkt auch die der Einheimischen berücksichtigen. Das geht aus dem Tourismus-Entwicklungskonzept hervor, das der Ostsee-Holstein-Tourismus am Freitag vorgestellt hat.

Das Konzept beinhalte unter anderem mehr Umsicht im Umgang mit den Ressourcen im Lebens- und Arbeitsraum Ostsee, sagte Geschäftsführerin Katja Lauritzen. Urlauber sollten künftig mehr Verantwortung auch gegenüber Einheimischen und Mitarbeitenden übernehmen. "Unser Ziel ist ein verträglicher Tourismus mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Aufenthaltsqualität für alle."

"Es geht im Tourismus nicht mehr um ein Nebeneinander, sondern um ein klares Bekenntnis zum Miteinander", sagte der Vorsitzende des Ostsee-Holstein-Tourismus e.V., Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber (SPD). Die neue Tourismusstrategie umfasst neun Punkte vom ideenorientierten Markenmanagement über Investitionen und Infrastruktur bis zur Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte und zur Akzeptanzsteigerung des Tourismus in der Bevölkerung.

"Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir nicht so weitermachen können", sagte Lauritzen. So solle in Zukunft unter anderem die Holsteinische Schweiz stärker als Urlaubsziel beworben werden, um die stark frequentierten Küstenorte zu entlasten. Während der Corona-Pandemie waren die Strände in der Lübecker Bucht oft so überlastet, dass einige von ihnen zeitweise gesperrt werden mussten.

Quelle: dpa

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