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Hamburg & Schleswig-Holstein Paddler fischen mehr als eineinhalb Tonnen Müll aus Kanälen

Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen, l) und Tobias Weber-Andersen, Gründer der Umweltinitiative

(Foto: Axel Heimken/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Mehr als 1500 Kilogramm Müll haben Paddler im Rahmen des geförderten Projektes "GreenKayak" seit April aus den Hamburger Gewässern gefischt. Das teilte die Umweltbehörde am Donnerstag mit. Sechs grüne Kajaks der Initiative liegen an der Alster, den Nebenkanälen, an der Goose-Elbe und an der Bille in Bergedorf. Sie können für zwei Stunden gratis genutzt werden, wenn die Paddler im Gegenzug Plastik und anderen Abfall aus dem Wasser sammeln und das Ergebnis in den sozialen Medien teilen. An Bord sind ein Eimer und zwei Müllgreifer sowie eine Karte mit aussichtsreichen Sammelgebieten. Nach der Tour wird die Müllmenge gewogen und registriert.

"GreenKayak" ist eine dänische Umweltinitiative, die Küsten, Häfen, Flüsse und Kanäle von Plastikverschmutzung befreien will und seit 2017 aktiv ist. "Uns hat das Konzept gleich überzeugt", sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). "Wir sind froh, dass es den Hamburgern nicht anders geht." Die Erwartungen seien weit übertroffen worden, sagte Oke Carstensen von "Greenkayak". Seit Beginn der Aktion seien drei Kajaks und Standorte dazugekommen.

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