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Hamburg & Schleswig-Holstein Polizei ermittelt wegen möglicher Giftköder: Zwei tote Hunde

Ein Schild mit der Aufschrift

(Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Nach dem plötzlichen Tod mehrerer Hunde bei und nach Spaziergängen und dem Fund möglicher Giftköder im Hamburger Stadtgebiet hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. So seien in den vergangenen Tagen rund um die Boberger Niederung mutmaßliche Giftköder gefunden und sichergestellt worden, teilte die Polizei am Dienstag in Hamburg mit. Bei inzwischen zwei verstorbenen Hunden werde ein möglicher Zusammenhang geprüft. Einer der beiden Hunde sei noch während des Spaziergangs gestorben. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise.

Ein erster Verdacht richte sich gegen einen Mann mit gelben Socken, den eine Hundebesitzerin an seinem schwarzen Rad beobachtet hatte. Als ihre Hunde in seine Richtung liefen, sei er schnell weggegangen. An der Stelle, wo der schlanke, schwarz gekleidete Mann gestanden hatte, fand die Frau einen möglichen Giftköder. Dieser und ein zweiter mutmaßlicher Giftköder - wegen dem ein Hund sich erbrochen hatte - sollen nun im Labor untersucht werden. Die Polizei bittet Hundehalter aufgrund dieser Vorfälle rund um die Boberger Niederung um erhöhte Wachsamkeit.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-112336/2

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