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Hamburg & Schleswig-Holstein Polizisten bekommen Smartphones mit speziellen Apps

Ein Polizist hält sein Dienst-Smartphone hoch. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

(Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild)

Kiel (dpa/lno) - Smartphones mit speziellen Programmen sollen Polizisten in Schleswig-Holstein künftig die Arbeit erleichtern. Mit der Dokumentenprüf-App könnten die Polizeikräfte besser arbeiten, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU) am Mittwoch. In den kommenden Wochen sollen die ersten 350 Mobiltelefone mit zunächst drei Polizei-Apps an Beamte verteilt werden.

Auf den Geräten sind auch eine Version der Vorgangsbearbeitungs-App @rtus und eine Anwendung für Kartendienste sowie Navigation installiert. Ab Herbst sollen auch ein Messenger und eine App zur mobilen Erfassung von Ordnungswidrigkeiten dazukommen. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 1000 Polizei-Smartphones im Einsatz sein.

"Wir reden hier wirklich von einem Mammutprojekt. Es geht schließlich nicht um die Ausgabe einfacher Telefone, sondern um die Digitalisierung polizeilicher Verfahren unter Einhaltung aller Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen", sagte Geerdts. In einer Testphase hatten beispielsweise technische Probleme dazu geführt, dass Smartphones im Falle eines Verlustes nicht hätten aus der Ferne gelöscht werden können.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach Angaben des Innenministeriums im laufenden Jahr auf eine Million Euro. Für den Kauf weiterer Geräte und Anwendungen stünden in den kommenden Jahren weitere fünf Millionen Euro zur Verfügung.

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