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Hamburg & Schleswig-Holstein Prozess wegen versuchten Doppelmordes in Heimfeld beginnt

Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

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Hamburg (dpa/lno) - Vor dem Landgericht Hamburg hat am Mittwoch ein Prozess wegen versuchten Doppelmordes in Hamburg-Heimfeld begonnen. Der 44 Jahre alte Angeklagte soll seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Oktober 2019 nachts auf der Terrasse aufgelauert haben, sein Opfer dann in die Wohnung zurückgedrängt und mit einem Messer 13 Mal auf die Frau eingestochen haben. Ein anwesender Nachbar wurde ebenfalls durch Stiche schwer verletzt. Beide wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Das Gericht ließ am Mittwoch die Anklageschrift verlesen.

Bereits im September war der Angeklagte gegen die Frau in ihrer Wohnung gewalttätig geworden. Dabei soll er einmal geäußert haben, dass er sie auch umbringen könne. Aus der Haft schrieb der Tatverdächtige laut Anklagesatz seiner Ex-Partnerin Briefe. Dabei war es ihm gerichtlich untersagt worden, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Der nächste Prozesstag ist der 23. April. Dann will sich der Tatverdächtige über einen Anwalt erklären.

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