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Hamburg & Schleswig-Holstein Räuber bringen Opfer mit Leine um den Hals in eine Bank

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

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Lütjenburg (dpa/lno) - Die Polizei hat in Lütjenburg (Kreis Plön) zwei besonders rabiate mutmaßliche Räuber festgenommen. Die Männer sollen einen 53-Jährigen nach dessen Angaben zunächst in seiner Wohnung beraubt, getreten und geschlagen haben. Dann führten sie ihn mit einer um den Hals gewickelten Leine in eine Bankfiliale, wo er für sie Geld abheben sollte.

Laut Polizeimitteilung vom Mittwoch lag der 53-Jährige vor einem Geldautomaten am Boden, die beiden Täter standen neben ihm, als die von Zeugen alarmierten Beamten am Tatort eintrafen. Der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Den Angaben zufolge hatten Zeugen beobachtet, wie er geschlagen und in die Bank geschubst wurde.

Das Opfer sagte der Polizei, zunächst seien drei Männer in seine Wohnung eingedrungen, hätten ihm Handy und Portemonnaie weggenommen sowie Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe verlangt. Da er nicht so viel dabei hatte, seien zwei Täter mit ihm zur Bank gegangen.

Die dort Festgenommenen, ein 43-Jähriger aus Lütjenburg und ein 48-Jähriger aus Kiel, kamen in Polizeigewahrsam. Da das Amtsgericht Fluchtgefahr verneinte, wurden sie entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Raubes und räuberischer Erpressung. Inwieweit Täter und Opfer einander kannten, blieb vorerst offen. Dies gilt auch für die Identität des dritten Täters.

© dpa-infocom, dpa:210825-99-964212/2

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