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Hamburg & Schleswig-Holstein Rendsburg sagt Eisbahn wegen Energiekrise ab

Ein Kind schiebt auf dem Weihnachtsmarkt einen Kinderschlitten über eine Eisbahn.

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Rendsburg (dpa/lno) - Rendsburg hat seine für den diesjährigen Weihnachtsmarkt geplante Eisbahn abgesagt, um Energie zu sparen. Die Kühlaggregate verbrauchten sehr viel Strom, der dann an anderer Stelle möglicherweise fehlen würde, sagte Anke Samson vom Rendsburg Marketing am Freitag. Angesichts der prognostizierten Gasknappheit halte man das für nicht verantwortbar. Auch zur Stromerzeugung werde schließlich in vielen Fällen Gas verwendet, sagte sie.

Vom 21. November bis zum 8. Januar hätte die Eisbahn im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf dem Schiffbrückenplatz für winterliches Schlittschuhvergnügen sorgen sollen. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" berichtet.

Ob der für Anfang 2023 geplante Stadtwerke Eiszauber auf dem Lübecker Markt stattfinden wird, ist nach Angaben eines Stadtwerkesprechers noch nicht entschieden.

Auch in der Stadt Kiel gibt es nach Angaben einer Sprecherin noch keine Entscheidung. Man verstehe die Notwendigkeit der Energieeinsparungen im Herbst und Winter und stehe mit dem Hauptsponsor und Energielieferanten, den Stadtwerken Kiel, in Gesprächen, sagte der Geschäftsführer von Kiel-Marketing, Uwe Wanger. "Wir arbeiten an einem Alternativkonzept, um trotz der veränderten Umstände ein attraktives Freizeitangebot bieten zu können", sagte er.

Quelle: dpa

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