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Hamburg & Schleswig-Holstein Rittner über Witthöfts Pause: "Glaube, ihr geht es gut"

Barbara Rittner, Head of Women's Tennis des DTB, während der Mitgliederversammlung. Foto: Arne Dedert/dpa

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Die deutsche Tennis-Damenchefin Barbara Rittner hat die andauernde Auszeit von Carina Witthöft bedauert. "Ich finde es persönlich nach wie vor sehr, sehr schade. Eine junge Dame mit so viel Potenzial", sagte sie am Donnerstag in Hamburg. "Aber sie hat ihre Gründe gehabt, und das muss man akzeptieren."

Die 24-jährige Witthöft hatte im Februar eine längere Pause verkündet. Sie habe entschieden, keine Turniere zu spielen, "bis ich körperlich und mental hundertprozentig wettbewerbsfähig bin", hatte sie auf ihrem Facebook-Profil mitgeteilt. Für ihren Entschluss war die Hamburgerin kritisiert worden. So hatte Rittner ihr fehlendes Durchhaltevermögen unterstellt. Witthöft hatte die Bemerkungen via Twitter als "respektlose Behauptungen" zurückgewiesen.

Derzeit weiß die ehemalige Fed-Cup-Trainerin nach eigener Aussage nichts über Witthöfts Zukunftspläne. "Sie selber lässt es ja offen, ob sie wieder zurückkommt. Ich wünsche ihr alles Gute in ihren Entscheidungen", sagte Rittner. "Ich glaube, ihr geht es gut. Sie ist glücklich, was ich so lese. Das ist ja auch nicht ganz unwichtig im Leben." Ob sie noch einmal auf die Tour zurückkehre oder nicht, sei ganz allein ihre Entscheidung.

Witthöft galt als deutsche Tennis-Hoffnung für die Zeit nach der erfolgreichen Generation mit Angelique Kerber (31), Andrea Petkovic (32) und Julia Görges (31). Sie spielte sich in der Weltrangliste bis in die Top 50. Im Oktober 2017 gelang ihr in Luxemburg ihr erster Turniersieg auf der WTA-Tour.

Dem "Tennis Magazin" sagte Witthöft zuletzt: "Ich bin leider noch nicht bei hundert Prozent. Aber ich würde sagen es ist alles auf einem guten Weg. Psychisch geht es mir auch sehr gut. Die Pause tut mir auf jeden Fall gut."

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