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Hamburg & Schleswig-Holstein Rot-Grün will Ehrenamtliche in Hamburg besser unterstützen

Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild

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Hamburg (dpa/lno) - Ehrenamtliche in Hamburg sollen künftig bei ihrer Arbeit besser unterstützt werden. Dazu soll im Museum für Hamburgische Geschichte unter anderem ein "Haus des Engagements" entstehen. Eine entsprechende Engagementsstrategie stellte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Samstag in Hamburg vor. Bei der Entwicklung des Maßnahmenkatalogs sollen nach Angaben des Senats mehr als 2000 Hamburger ihre Ideen eingebracht haben.

"Über eine halbe Million Hamburgerinnen und Hamburger sind ehrenamtlich aktiv. Von Herzen Danke dafür!", sagte Leonhard laut Mitteilung. Ihr Engagement und Herzblut sei unverzichtbar für die Stadt. "Der Senat hat eine Strategie beschlossen, mit der wir uns für diesen Beitrag bedanken - und weiter dafür sorgen, dass optimale Rahmenbedingungen bestehen", so die Sozialsenatorin.

Die Strategie sieht vor, an bestehende Angebote für Ehrenamtliche in Hamburg anzuknüpfen und diese auszuweiten. So sollen zum Beispiel bereits bestehende Anlaufstellen für Freiwillige stärker sichtbar gemacht, das Fortbildungs- und Beratungsangebot ausgebaut und ein digitales Engagementportal eingerichtet werden. Im "Haus des Engagements" sollen viele Unterstützungsaktivitäten gebündelt angeboten werden.

Mareike Engels, Grünen-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, betonte auch die Ausweitung finanzieller Unterstützung. "Der sogenannte Verfügungsfonds für die Bezirke zur Unterstützung der Freiwilligenarbeit in der Geflüchtetenhilfe wird verstetigt und - was mich sehr freut - auch auf andere Engagementfelder ausgeweitet", sagte Engels.

Die CDU-Fraktion kritisierte die Engagementsstrategie als eine "lose Ideensammlung". Mit monatelanger Verspätung habe der Senat es endlich geschafft, sein weiteres Vorgehen vorzulegen. Dabei sei grundsätzlich erfreulich, dass viele CDU-Forderungen aufgenommen wurden. "Alles gute Einzelmaßnahmen, aber eben auch nicht mehr", sagte Richard Seelmaecker, Abgeordneter der CDU-Fraktion. Es sei keine echte Strategie vorhanden, auch einen Zeitplan für die Umsetzung gebe es bislang nicht.

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