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Hamburg & Schleswig-Holstein Sicherungsverfahren um Attacke auf Lebensgefährtin beginnt

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel.

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Er soll seine Lebensgefährtin mit Messer, Kerzenständer und Hammer attackiert haben: Ein 21-Jähriger muss sich von Donnerstag (9.15 Uhr) an in einem Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Er habe im August vergangenen Jahres im Stadtteil Altona versucht, seine laut Polizeiangaben 45 Jahre alte Freundin zu töten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann schuldunfähig ist und in einer Psychiatrie untergebracht werden sollte.

In der Wohnung, in der das Paar lebte, fanden die Beamten die schwer verletzte Lebensgefährtin des Mannes. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau hatte unter anderem Messerstiche am Hals und zwei Schädelbrüche.

Zeugen hatten sich in den Morgenstunden bei der Polizei gemeldet, da es in der Wohnung des Pärchens zu einem lautstarken Streit gekommen war und Hilferufe zu hören waren. Als die Beamten an der Wohnungstür klingelten, entdeckten sie den 21-Jährigen hinter der mit einer Glasscheibe versehenen Wohnungstür. Diese trat der Verdächtige laut Polizei von innen ein und verließ durch das Loch die Wohnung. Er wurde festgenommen.

Nach Angaben des Gerichts kann die Öffentlichkeit in einem Sicherungsverfahren ganz oder teilweise ausgeschlossen werden. Es sind sechs Prozesstermine bis zum 21. Februar angesetzt. Am ersten Verhandlungstag werden mehrere Zeugen gehört. Die Aussage des Opfers ist am 2. Februar geplant.

Quelle: dpa

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