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Hamburg & Schleswig-Holstein Spatenstich: Erster Abschnitt der neuen U5 in Bau

Auf dem Betriebshof Alsterdorf der Hamburger Hochbahn AG stehen überdimensionale Buchstaben

(Foto: Gregor Fischer/dpa)

Hamburg soll eine neue U-Bahnlinie bekommen, quer durch die ganze Stadt. Es werde die modernste U-Bahn Deutschlands, freut sich Bürgermeister Tschentscher beim ersten Spatenstich. Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts soll gebaut werden.

Hamburg (dpa/lno) - Mit einem feierlichen Spatenstich in Hamburg-Alsterdorf haben Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) den Startschuss für den Bau der neuen U-Bahnlinie 5 gegeben. "Die U5 wird die modernste U-Bahn Deutschlands", sagte Tschentscher am Freitag. Sie werde vollautomatisiert und - wie alle U- und S-Bahnen in Hamburg - mit 100 Prozent Ökostrom fahren. Tjarks bezeichnete die U5 als Deutschlands größtes urbanes Verkehrsinfrastrukturprojekt.

Die neue Ost-West-Verbindung soll über 24 Kilometer Streckenlänge mit 23 neuen Haltestellen von Bramfeld quer durch die City bis zu den Arenen am Altonaer Volkspark führen und mehr als 180.000 Hamburger an das Schnellbahnnetz anschließen.

Das erste jetzt im Bau befindliche Teilstück führt über 5,8 Kilometer von Bramfeld in die City Nord am Stadtpark. Neben diesen beiden Haltestellen müssen zwei weitere neu gebaut werden: Steilshoop und Barmbek Nord. Die bestehende U1-Haltestelle Sengelmannstraße soll zu einer Umsteigestation ausgebaut werden. Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich nach Angaben der Hochbahn auf rund 1,8 Milliarden Euro. Hamburg hofft, dass der Bund den Großteil der Kosten übernimmt.

Die bauvorbereitenden Arbeiten hatten schon im vergangenen Jahr begonnen. Erste Probefahrten mit vollautomatischen Zügen sind für 2027 geplant. Die gesamte Linie der U5 soll bis Ende der 2030er Jahre fertiggestellt werden.

Am Ort des symbolischen Spatenstichs wird den Angaben zufolge ein Schacht gebaut, von dem aus eine Tunnelbohrmaschine in Richtung Bramfeld starten wird. In Gegenrichtung wird auf 1,8 Kilometer in offener Bauweise in Richtung City Nord gegraben.

Quelle: dpa

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