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Hamburg & Schleswig-Holstein Statistikamt legt Analyse zur Bürgerschaftswahl vor

Ein Mann und eine Frau füllen in einer Wahlkabine ihren Stimmzettel aus. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

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Hamburg (dpa/lno) - Knapp sieben Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat das Statistikamt Nord eine umfangreiche Analyse des Wahlgeschehens vom 23. Februar vorgelegt. Auf rund 60 Seiten beleuchten die Experten in der am Mittwoch veröffentlichten Studie unter anderem die einzelnen Wahlergebnisse. So nennen sie im ersten Abschnitt etwa alle gewählten Abgeordneten nebst Parteizugehörigkeit und möglichem Nachrücker. Danach folgt eine Aufstellung aller vergebenen Personenstimmen an Kandidierende der Wahlkreislisten. Dazu gehört auch die Berechnung der Sitzvergabe für jeden der 17 Wahlkreise. Zuletzt beschäftigen sich die Statistiker dann noch ausführlich mit den Ergebnissen der Landeslisten.

Bei der Bürgerschaftswahl am 23. Februar kam die SPD mit 39,2 Prozent auf 54 Mandate. Zweitstärkste Kraft wurden die Grünen mit 24,2 Prozent (33 Mandate) vor der CDU mit 11,2 Prozent (15), den Linken mit 9,1 Prozent (13) und der AfD mit 5,3 Prozent (7). Die FDP scheiterte mit 4,9 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, wird aber im Parlament durch ihre Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels vertreten, die in Blankenese ein Direktmandat errang. Die Wahlbeteiligung lag bei 63 Prozent.

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