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Hamburg & Schleswig-Holstein Südkammer an Brunsbütteler Schleuse eingeschränkt nutzbar

Blick auf die Schleusenanlage am Nord-Ostsee-Kanal. Foto: Carsten Rehder

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Brunsbüttel (dpa/lno) - Die seit Samstag wegen eines Problems gesperrte große Südkammer der Brunsbütteler Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal ist seit dem späten Montagnachmittag wieder eingeschränkt nutzbar. Taucher haben die Schienen, in denen das Tor zum Öffnen fährt, doch noch soweit säubern können, dass es sich bis auf den letzten Meter öffnen lässt, wie ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Brunsbüttel sagte. Die Mittelmauer der Schleusenkammer könne nun belegt werden. Zuvor hatte es geheißen, die Schleuse bleibe wohl noch bis Mittwochabend gesperrt. Zuvor hatte der Radiosender r.sh berichtet.

Die eingeschränkte Nutzung soll nach Angaben des Sprechers so lange dauern, bis die derzeit stattfindenden regelmäßigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der großen Nordkammer voraussichtlich Mittwochabend abgeschlossen sind. Wann die Südkammer wieder voll funktionsfähig ist, ist derzeit noch nicht absehbar. Es habe sich in der Anlage sehr viel und auch harter Schlick gesammelt, der sich mit normalem Gerät und Tauchern nicht herausholen lasse. Abhilfe soll ein Spezialbagger schaffen, der aber noch organisiert werden müsse.

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