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Hamburg & Schleswig-Holstein Tanz als Protest und Klimawandel beim Sommerfestival

Besucher stehen vor dem Eingang einer großen Foyer-Halle vom Kampnagel. Foto: Georg Wendt/Archivbild

(Foto: Georg Wendt/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Tanz als Protest, Musik aus dem All und Klimawandel: Das Internationale Sommerfestival in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel blickt vom 7. bis zum 25. August mit Gegenwartskunst in die Zukunft. "Kunst, die den Zustand der Welt beschreibt und einen Blick in die Zukunft wirft", so beschreibt Festivalleiter András Siebold das Programm, das am Freitag in Hamburg vorgestellt wurde. Eröffnet wird das Festival von dem französischen Medienkunst-Kollektiv (La)Horde mit der Tanzuraufführung "Marry me in Bassiani" - ein Stück über das politische Potenzial tanzender Massen.

Die kanadische Pop-Ikone Peaches zeigt zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum ein Happening mit 40 Beteiligten, der Kunstverein präsentiert zeitgleich eine Ausstellung der Sängerin "zwischen Performance, Rock-Show und Bildender Kunst". Unter dem Titel "3Gradplus" entwickelt der Schweizer Journalist Hannes Grassegger eine Konferenz zum Klimawandel als Live-Reportage. Dabei kommen auch der amerikanische Autor David Wallace-Wells ("Die unbewohnbare Erde") und die Datenanalystin Danica Browzowski zu Wort. Insgesamt sind auf dem Festival 15 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren zu sehen.

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