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Hamburg & Schleswig-Holstein Tarifabschluss für das Kfz-Handwerk auch in Hamburg

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Hamburg (dpa/lno) - Der Tarifkonflikt im Kfz-Handwerk ist auch in Hamburg beigelegt. Arbeitgeber und IG Metall Küste einigten sich nach Gewerkschaftsangaben in der Nacht zum Dienstag darauf, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten wie in den anderen Tarifgebieten bundesweit am 1. Februar 2022 um 2,2 Prozent steigen sollen. Außerdem gibt es spätestens im September eine einmalige Corona-Prämie von 500 Euro. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. März 2023. Bundesweit war die IG Metall mit der Forderung nach 4 Prozent mehr Geld an den Start gegangen.

Zudem haben die Beschäftigten nach Angaben der IG Metall Küste den Anspruch, Teile des Entgelts für bis zu vier freie Tage im Jahr einzusetzen. Die Wahlmöglichkeit von Geld gegen Zeit war eine regionale Forderung der Gewerkschaft in Hamburg, die laut Bezirksleiter Daniel Friedrich in Hamburg nun bundesweit erstmalig im Kfz-Handwerk durchgesetzt wurde. In Hamburg profitieren laut IG Metall 3500 Beschäftigte in Autohäusern von dem Abschluss. Der Einigung waren eine Reihe von Warnstreiks vorausgegangen. In Schleswig-Holstein mit 2000 Beschäftigten hatten sich die Tarifparteien bereits Anfang Juli geeinigt.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-558460/2

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