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Hamburg & Schleswig-Holstein Teil-Lockdown: Clubbetreiber bangen um Existenz

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Corona hat die Branche seit März dieses Jahres fest im Griff. Der Teil-Lockdown könne drastische Folgen haben, warnt ein Interessenverband.

Hamburg (dpa/lno) - Hamburg ist bekannt für seine Club- und Barszene - vor dem kommenden Teil-Lockdown bangt die Branche nun um ihre Existenz. "Es ist fünf nach zwölf. Die Hilfen vom Bund werden für viele nicht ausreichen", sagt der Vorstandsvorsitzende vom Clubkombinat e.V., Kai Schulz, der Deutschen Presse-Agentur.

Von Montag an sollen bis Ende des Monats alle Restaurants und Kneipen wieder schließen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios und Kinos. Davon betroffen sind auch die vielen Musikclubs der Hansestadt, wie Schulz betont.

Der Bund will Betriebe für finanzielle Ausfälle entschädigen. Gemessen werden diese an den Umsätzen vom November 2019. Ob das ausreicht - da ist Schulz skeptisch: "Die letzten sieben Monate war es schon schwierig."

Bezogen auf den Teil-Lockdown spricht der Vorstandsvorsitzende von einem Berufsverbot: "Die Hygiene-Konzepte wurden eingehalten. Trotzdem wird am Montag alles dicht gemacht." Im Hinblick auf das, was von Montag an komme, hätten sich viele Clubbetreiber mehr Strategie und Konzept vom Bund erhofft, sagt er.

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