Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein Tod in der Kneipe: Plädoyer gegen 38-Jährigen erwartet

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild / Symbolbild

(Foto: picture alliance / dpa / Archivbild / Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Im Totschlags-Prozess gegen einen 38-Jährigen, der im Sommer 2019 in einer Hamburger Gaststätte eine Frau geschubst, geschlagen und gewürgt haben soll, wird heute das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Anfang März hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von neun Jahren für den Angeklagten gefordert. Das 36 Jahre alte Opfer und der Mann sollen der Anklage zufolge vor der Auseinandersetzung einvernehmlichem Sex gehabt haben. Durch die anschließende Schubserei und die Schläge war die Frau den Angaben zufolge gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Daraufhin soll der Algerier sie bis zur Bewusstlosigkeit mit einem Schal gewürgt haben. Die Frau starb aufgrund ihrer Verletzungen. Aus Angst vor Entdeckung soll der Kneipenangestellte die Leiche mit einer Sackkarre zu einem Gebüsch in der Nähe des Lokals transportiert und dort vergraben haben. Das Urteil wird am 7. April erwartet.

Newsticker