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Hamburg & Schleswig-Holstein Tödlicher Unfall auf A23: Fahrer war in Ausnahmezustand

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Itzehoe (dpa/lno) - Der Geisterfahrer, der einen tödlichen Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 23 (Hamburg-Heide) verursacht hat, befand sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Hinweise auf Alkohol oder Drogen lägen nicht vor. Polizei und Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen, bei dem am Dienstag der 51-jährige Geisterfahrer und der Fahrer des anderen Wagens ums Leben gekommen sind.

Nach Polizeiangaben war der 51-Jährige an der Ausfahrt Schenefeld entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn gebogen. Er fuhr zunächst mit höherer Geschwindigkeit auf dem Standstreifen. Dann scherte er plötzlich über den Hauptfahrstreifen bis zum Überholfahrstreifen aus. Dort kollidierte sein Auto frontal mit dem Wagen eines 56-Jährigen aus Wacken (Kreis Steinburg). Beide Fahrer wurden durch die Wucht des Aufpralls tödlich verletzt.

Zuvor hatte der Wagen des 51-Jährigen noch einen Sattelzug und ein weiteres Auto berührt. Dessen Insassen wurden dabei leicht verletzt.

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