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Hamburg & Schleswig-Holstein Tourismus im Norden zieht an: Mehr Übernachtungen im April

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Kiel (dpa/lno) - Dank früher Lockerungen der Corona-Maßnahmen zieht der Tourismus in Schleswig-Holstein allmählich an: Im April übernachteten 88 000 Gäste zwischen Nord- und Ostsee, rund 12 000 mehr als im März und 36 000 mehr als im Februar. Gegenüber dem ersten Lockdown-Monat April 2020 ergibt sich ein Zuwachs von knapp 205 Prozent, wie das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mitteilte. Aussagekräftiger ist allerdings der Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Im damaligen April waren 763 000 Gäste in Schleswig-Holstein gezählt worden.

Wegen der der bundesweit besonders niedrigen Infektionszahlen hatte die Landesregierung in Kiel besonders früh erste Lockerungen beschlossen - und das Land schrittweise für Touristen aus anderen Ländern geöffnet: Am 19. April war in der Schleiregion plus Eckernförde die erste Tourismus-Modellregion gestartet. "Bezogen auf die Anzahl der Gäste konnte in der Modellregion Ostseefjord Schlei knapp die Hälfte der Gästezahlen des April 2019 erreicht werden, während es in Eckernförde knapp zwei Drittel waren", berichteten die Statistiker.

Für den Mai dürfte der Trend weiter nach oben zeigen. Am 1. Mai hatte auch der Kreis Nordfriesland mitsamt seinen Inseln und Halligen als zweite und größte Modellregion den Tourismus wieder hochgefahren. Mehrere Ostsee-Ferienorte an der Lübecker Bucht folgten am 15. Mai. Seit dem 17. Mai steht das gesamte Bundesland wieder Touristen offen.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-46020/2

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