Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein Verdächtiger Brief an Staatsanwaltschaft Lübeck

dpa_Regio_Dummy_HamburgSchleswigHolstein.png

Lübeck (dpa/lno) - Ein verdächtiger Brief hat am Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft Lübeck zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Eine Untersuchung des Briefes habe jedoch ergeben, dass von dessen Inhalt keine Gefahr ausgegangen sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Danach war einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft beim Öffnen der Tagespost ein Briefumschlag aufgefallen, in dem ein runder Gegenstand und Schnüre zu ertasten waren. Der Brief war an die Staatsanwaltschaft sowie an einen weiteren Empfänger adressiert.

Der Mitarbeiter informierte die Polizei, die aus Sicherheitsgründen Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts und die auf chemische Stoffe spezialisierte Analytische Taskforce der Feuerwehr hinzuzog.

Die Untersuchung der Briefsendung durch die Spezialkräfte ergab einen harmlosen Inhalt, zu dem die Staatsanwaltschaft jedoch keine Angaben machte. Entgegen anderslautender Meldungen habe sich in dem Umschlag kein Pulver und auch keine pulvrige Substanz befunden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Die Herkunft der Briefsendung muss noch geklärt werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befand sich darin unter anderem ein Schriftstück in einer derzeit noch unbekannter Schrift. Zum weiteren Inhalt des Briefes gab es zunächst keine Angaben.

Newsticker