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Hamburg & Schleswig-Holstein Verdi: Rund 500 Karstadt/Kaufhof-Beschäftigte bei Warnstreik

Ein Plakat mit dem gemeinsamen Markennamen

(Foto: Oliver Berg/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Rund zwei Wochen nach dem ersten Warnstreik haben Beschäftigte von Karstadt- und Kaufhof-Warenhäusern in Hamburg erneut die Arbeit niedergelegt. Rund 500 Mitarbeiter seien am Freitag dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp der Deutschen Presse-Agentur. Die Beschäftigten wollten mit dem ganztägigen Warnstreik Druck beim Arbeitgeber machen und ihn dazu bringen, sofort die volle Tarifbindung einzugehen und existenzsichernde Löhne und Gehälter zu bezahlen.

Vom Warnstreik betroffen waren unter anderem Karstadt Sports in der Mönckebergstraße, in Wandsbek und Harburg, die Karstadt-Warenhäuser Wandsbek, Bergedorf und Eimsbüttel, Karstadt Feinkost Mönckebergstraße sowie Galeria Kaufhof in der Mönckebergstraße und im Alstertal-Einkaufszentrum. Die Geschäfte hätten zwar geöffnet. Doch bei Service und Beratung der Kunden sei es zu Einschränkungen gekommen, sagte Lattekamp.

Anfang der Woche hatte die Signa Holding des österreichischen Geschäftsmanns René Benko mitgeteilt, dass sie alleiniger Eigentümer von Galeria Karstadt Kaufhof werde. Signa übernehme die restlichen Anteile der Warenhausgruppe vom kanadischen Einzelhandelskonzern Hudson's Bay Company (HBC). Bislang war HBC mit 49,99 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Signa übernehme zudem sämtliche Anteile am bislang gemeinsamen Immobilienbestand.

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