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Hamburg & Schleswig-Holstein Verein Hamburg Pride radelt bei CSD-Fahrraddemo

Die Regenbogenfahne. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild

(Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Eine große Parade zum 40. Jahrestag des Christopher Street Days (CSD) muss in Hamburg in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Doch auf eine aufmerksamkeitswirksame Veranstaltung zur Stärkung der Rechte von Lesben und Schwulen will der Verein Hamburg Pride dennoch nicht verzichten. Deshalb wird heute gemeinsam durch St. Pauli und Altona geradelt.

Vor der CSD-Fahrraddemo wollen sich die Teilnehmer in Blöcken von je 100 Leuten rund um die Außenalster aufstellen. Die im Anschluss geplante Strecke ist etwa acht Kilometer lang. 3000 Menschen dürfen mitfahren und es wird aufgrund der Corona-Regeln zur Eindämmung der Pandemie keine Abschlusskundgebung geben.

Im vergangenen Jahr waren zur CSD-Demo in Hamburg der Polizei zufolge etwa 200 000 Menschen gekommen, etwa 90 000 davon waren bei der Demo mitgelaufen. Der Christopher Street Day erinnert den 28. Juni 1969, als Polizisten die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street stürmten und so mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auslösten. Der CSD soll auf die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen aufmerksam machen.

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