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Hamburg & Schleswig-Holstein Vermeintliche Bombe entpuppt sich als Geocache

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Lübeck (dpa/lno) - Ein vermeintlicher Bombenfund hat in Lübeck und im benachbarten Groß Grönau einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst. Ein Pilzsammler hatte in einem Waldstück zwischen Blankensee und Groß Grönau einen Gegenstand gefunden, den er für eine selbstgebastelte Bombe hielt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Fundstück bestand den Angaben zufolge unter anderem aus einer Metallhülse, einem Wecker und elektronischen Schaltelementen.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes hätten jedoch bei einer näheren Untersuchung am Mittwoch festgesellt, dass es sich bei dem Gegenstand um einen harmlosen Geocache gehandelt habe, dem auch eine Gebrauchsanweisung für den möglichen Finder beigelegen habe, sagte ein Polizeisprecher. Ein Geocache ist ein wasserdichter Behälter, der versteckt wird und mit Hilfe von GPS-Daten gefunden werden muss. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft den Angaben zufolge, ob möglicherweise eine strafbare Störung des öffentlichen Friedens vorliegt und dem Verursacher die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden.

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