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Hamburg & Schleswig-Holstein Verschärfte Sicherheit zum Tag der deutschen Einheit

In Westen gekleidete Polizisten stehen in der Stadt. Foto: Silas Stein/Archivbild

(Foto: Silas Stein/dpa)

Die zentrale Feier zur deutschen Einheit findet dieses Jahr in Kiel statt. Viel Politprominenz wird erwartet und entsprechend ein großes Aufgebot an Sicherheitskräften. Auch Besucher im kleinen Rotlichviertel müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

Kiel (dpa/lno) - Bei den zentralen Feiern der deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober in Kiel wird die Polizei mit einem Großaufgebot präsent sein. Die Zahl der Beamten will die Polizei nicht nennen. "Wir haben genug Kräfte im Einsatz, um die Lage zu bewältigen", sagte Landespolizei-Sprecher Torge Stelck, der Deutschen Presse-Agentur. Die verschärften Sicherheitsvorkehrungen resultieren vor allem aus dem Rang der prominenten Gäste: Der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin werden kommen, der Bundestagspräsident und die Regierungschefs der Länder ebenfalls.

Zum zweitägigen Bürgerfest erwartet das Land eine halbe Million Menschen. Damit wird die Stadt so voll wie sonst zur Kieler Woche. Einzelheiten zum Programm stellen Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) am Dienstagnachmittag vor.

Zahlreiche Straßen werden zum Einheitsfest von Sperrungen betroffen sein. Das gilt besonders für die Bereiche um die Veranstaltungsorte für den Festakt (Sparkassen-Arena), den Ökumenischen Gottesdienst (Nikolai-Kirche, Alter Markt) und die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt (Schifffahrtsmuseum).

Zwischen Kirche und Museum liegt die kleine Flämische Straße mit ganz speziellen Hausinsassen und Besuchern: Ein kleines Rotlichtviertel hat hier sein Quartier. Am 2. Oktober gibt es dort bis Mitternacht keine Einschränkungen, aber danach einen halben Tag lang keinen Zugang mehr. Wer schon dort war, darf aber auch noch später raus. Etwa ab 12.00 Uhr soll am 3. Oktober die Sperrung in diesem Bereich wieder aufgehoben werden.

Einzelheiten über die Einschränkungen sind im Internet zu finden (https://mut-verbindet.de/anwohner/). Betroffene Anwohner und Gewerbetreibende wurden auch schon in Versammlungen informiert.

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