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Hamburg & Schleswig-Holstein Versuchter Mord in Flüchtlingsheim: Unterbringung gefordert

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Kiel (dpa/lno) - Im Prozess wegen versuchten heimtückischen Mordes in einem Flüchtlingsheim haben Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenklage am Mittwoch die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der geschlossenen Psychiatrie gefordert. Die Anklage vor dem Kieler Landgericht wirft dem 26-Jährigen vor, am 7. Juli 2021 in der Landesunterkunft in Boostedt (Kreis Segeberg) unter Wahnvorstellungen mit einem Plastikmesser und einer Büroschere auf einen anderen Mann eingestochen und ihn schwer verletzt zu haben. Der Beschuldigte gab die Stiche zu. Der Angeklagte gilt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig und gefährlich für die Allgemeinheit.

Das Urteil wird am 7. Januar 2022 (11.30 Uhr) erwartet.

© dpa-infocom, dpa:220105-99-597071/2

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