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Hamburg & Schleswig-Holstein VfB Lübeck bleibt nach 2:3 gegen Halle Tabellen-Schlusslicht

Spieler versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

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Lübeck (dpa/lno) - Auch nach dem siebten Spieltag wartet Aufsteiger VfB Lübeck auf seinen ersten Sieg in der 3. Liga. Gegen den Halleschen FC gab es am Samstag nach einem dramatischen Spielverlauf eine unglückliche 2:3 (1:0)-Niederlage. Martin Röser (11.) hatte den Tabellenletzten aus der Hansestadt in Führung gebracht. Terrance Boyd (62.) und Laurenz Dehl (66.) drehten die Partie. Den Ausgleich durch Soufian Benyamina (82.) beantworteten die Gäste aus Sachsen-Anhalt in der 90. Minute mit dem Siegtreffer von Julian Guttau.

Vor den 1860 Zuschauern an der Lohmühle hatten die Schleswig-Holsteiner in der Defensive Personalsorgen: Ryan Malone musste eine Rot-Sperre absitzen, und Kapitän Tommy Grupe schaffte es nach noch nicht verheiltem Muskelfaserriss nicht in den Kader. Dennoch begann das Team von Trainer Rolf-Martin Landerl schwungvoll und furios: Röser, der einst zwei Jahre lang für Halle gespielt hatte, schlenzte einen Freistoß aus 22 Metern traumhaft über die Mauer ins Tor. Yannick Deichmann (13.), Patrick Hobsch (30.) und Osarenren Okungbowa (41.) verpassten es in der Folge, die Führung auszubauen.

Die mangelnde Chancenverwertung rächte sich nach dem Seitenwechsel. Nun dominierten die Sachsen-Anhaltiner, während bei Lübeck am Ende der englischen Woche die Kräfte nachließen. Die umformierte Defensive geriet stark unter Druck. Im Anschluss an den Siegtreffer trat Halles Antonius Papadopoulos beim Torjubel eine Eckfahne kaputt und sah die Gelb-Rote Karte. Insgesamt gab es zwölf Verwarnungen und zehn Minuten Nachspielzeit.

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