Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein Wegen Jatta: Boldt dankt St. Paulis Präsident Göttlich

Hamburgs Manager Jonas Boldt steht vor Spielbeginn an der Seitenlinie. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Wenige Tage vor dem Derby gegen den FC St. Pauli hat sich Sportvorstand Jonas Boldt vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV beim Stadtrivalen für dessen Verhalten gegenüber HSV-Profi Bakery Jatta bedankt. "Ich möchte mich bei Oke Göttlich für seine Aussagen bedanken. Das ist nicht selbstverständlich, dass man sich so klar positioniert. Insbesondere bei der Rivalität."

Der St.-Pauli-Präsident hatte während der Untersuchungen zur Identität Jattas verkündet, auf einen möglichen Protest gegen die Spielwertung in der bevorstehenden Partie gegen den HSV verzichten zu wollen. Inzwischen hat die zuständige Behörde in Hamburg das Verfahren gegen Jatta eingestellt. Daraufhin zogen der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC ihre Proteste zurück.

Boldt erkennt die besondere Rolle des Derbys am Montag (20.30 Uhr/Sky) an, mahnt jedoch: "Natürlich kann ich verstehen, dass es für die Fans ein besonderes Spiel ist. Das ist es für die Spieler auch. Wir sollten aber darauf achten, dass wir das Ganze nicht überhöhen."

Die Favoritenrolle, so Boldt, trage der HSV. Die Mannschaft sei auf einem guten Weg, stehe aber erst am Anfang. Mit dem Umbruch im Team mit 19 Abgängen und zwölf Verpflichtungen ist der Sportvorstand zufrieden. "Das, was wir geschafft haben, geht im Rahmen unserer Möglichkeiten schon nah an die 100 Prozent ran", sagte Boldt.

Interview "Bild"

Kader HSV

Interview "Bild"

Kader HSV

Newsticker