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Hamburg & Schleswig-Holstein Weniger neue Flüchtlinge im Norden als im Vorjahr

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Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holstein hat im August 251 neue Flüchtlinge aufgenommen. Das waren 41 Prozent weniger als im August des Vorjahrs, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht des Landesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge hervorgeht. In den ersten acht Monaten kamen insgesamt 1861 Zuflucht suchende Menschen. Im vorigen Jahr waren es im gleichen Zeitraum 2677 Menschen.

Die meisten Flüchtlinge kamen im vergangenen Monat aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan. Von 2350 verfügbaren Plätzen in den Unterkünften Neumünster, Boostedt, Rendsburg und Bad Segeberg waren im Monatsdurchschnitt 1415 belegt. Im Juli wurden 24 sogenannte freiwillige Ausreisen unterstützt, 20 Menschen wurden abgeschoben. Seit Jahresbeginn verließen 281 Menschen wieder das Land. 2019 waren es insgesamt 1243.

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