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Hamburg & Schleswig-Holstein Weniger neue Flüchtlinge im Norden

Gauro, 15, aus Mali, liest ein Buch über Europa. Foto: Santi Palacios/AP/dpa

(Foto: Santi Palacios/AP/dpa)

Kiel (dpa/lno) - Die Zahl neuer Flüchtlinge hat sich in Schleswig-Holstein weiter etwas verringert. Insgesamt 4183 Asylsuchende kamen im vergangenen Jahr in das nördlichste Bundesland, wie das Landesamt für Ausländerangelegenheiten in seinem am Freitag veröffentlichten Zuwanderungsbericht mitteilte. 2018 waren es 4427 Schutzsuchende, 2017 gut 5200 und 2016 fast 10 000.

Im Dezember 2019 wurden 463 Neuankömmlinge aufgenommen - das war die höchste Monatszahl des Jahres. Die drei zugangsstärksten Länder 2019 waren Afghanistan (938), Iran (837) und Syrien (816). 5,7 Prozent kamen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern auf dem Balkan.

Von den aktuell verfügbaren 1750 Plätzen in den Landesunterkünften in Neumünster, Boostedt und Rendsburg waren im Dezember 1643 belegt. 1243 Menschen reisten im vergangenen Jahr freiwillig wieder aus oder wurden abgeschoben. Das waren mehr als 2018, aber weniger als in den drei Jahren davor.

Zuwanderungsbericht

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