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Hamburg & Schleswig-Holstein Werner über Krise: "Froh, dass wir überhaupt spielen können"

Der Trainer Ole Werner von Holstein Kiel reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Kiel (dpa/lno) - Fußball-Zweitligist Holstein Kiel reist angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie mit viel Demut zum Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue. "In erster Linie bin ich froh, dass wir überhaupt spielen können. Es gibt ja auch Branchen, die zum wiederholten Mal nicht arbeiten dürfen", sagte Trainer Ole Werner am Donnerstag bei einer Video-Pressekonferenz. Der Umgang mit dieser Krise dürfe "nie zur Routine werden", meinte der 32-Jährige. Diese Pandemie "verändert alles. Das spüren wir als Sportler. Das spüren die Fans, die nicht ins Stadion dürfen. Das verändert das Spiel. Zwischendurch hat man gehofft, sich auf einen Weg der Normalisierung zu begeben. Doch das war ein Trugschluss."

Sportlich wollen die Kieler am Samstag (13.00 Uhr/Sky) einen besseren Auftritt hinlegen als bei ihrer ersten Saisonniederlage gegen Greuther Fürth. "Das Spiel ist aufgearbeitet, das können wir nicht mehr ändern. Wenn man die Gesamtleistung der Mannschaft sieht, haben wir schon das Selbstvertrauen zu sagen: Wir können im Erzgebirge wieder anders auftreten. Das erwarte ich von uns", sagte Werner.

Fehlen werden dabei neben dem Torwart Thomas Dähne (Trainingsrückstand nach Quarantäne) und dem Stürmer Fabian Reese (Rotsperre) auch der Verteidiger Marco Komenda. Der Neuzugang vom SV Meppen zog sich einen Ermüdungsbruch im Fuß zu. "Das wird einige Wochen dauern", sagte Werner.

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