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Hamburg & Schleswig-Holstein Wetter 2021: Zu warm mit einigen besonderen Ereignissen

Bäume werfen in der Morgensonne lange Schatten auf ein Feld. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Offenbach/Kiel (dpa/lno) - Sonne und Regen durchschnittlich, Temperatur zu warm und einige besondere Ereignisse in Schleswig-Holstein: Der Norden blickt auf ein abwechslungsreiches Wetterjahr 2021 zurück. Die Jahresmitteltemperatur lag nach der am Donnerstag veröffentlichen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bei 9,5 Grad, das sind 1,2 Grad mehr als der Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Die Niederschlagsmenge erreichte mit 750 Liter je Quadratmeter (l/m²) nicht ganz den Referenzwert von 788 l/m². Die Sonne schien dagegen mit 1570 Stunden sogar ein bisschen mehr als statistisch erwartet (1567 Stunden).

Herausragende Wetterereignisse waren Orkanböen am 21. Januar mit einem Spitzenwert von 125 Kilometern pro Stunde am Leuchtturm Kiel. Im Februar erlebten Teile in Schleswig-Holstein ergiebige Schneefälle. Verantwortlich war der Lake-Effect - bei dem kalte Luft über die vergleichsweise warme Ostsee streicht. Oldenburg (Kreis Ostholstein) etwa meldete am 10. Februar 31 Zentimeter Neuschnee. Auf einen frostigen April und einen ungewöhnlich warmen Juni folgte nach Angaben des DWD am 29. September ein Tornado an der Kieler Förde. Nach einem stürmischen Start in den Dezember präsentierte sich das Weihnachtsfest kalt und sonnig.

© dpa-infocom, dpa:211230-99-544283/2

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