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Hamburg & Schleswig-Holstein Wettumsatz steigt beim Galopp-Derby

Das Teilnehmerfeld des Hapag-Lloyd-Rennens passiert die Haupttribüne bei der Derby-Woche Hamburg. Foto: Axel Heimken

(Foto: Axel Heimken/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger Renn-Club hat eine positive Bilanz seiner Derby-Woche gezogen. Der Wettumsatz auf der Galopp-Rennbahn in Hamburg Horn fiel vor allem zum Abschluss am Sonntag stark aus: 1 032 297,58 Euro wurden in den zwölf Rennen registriert. Im 150. Deutschen Derby, das der favorisierte Hengst Laccario mit Jockey Eduardo Pedroza vor 15 000 Zuschauern gewann, waren es 306 236 Euro. Auch in der gesamten Rennwoche mit sieben Tagen gab es mit 2 691 275,55 Euro ein Plus von rund 270 000 Euro im Vergleich zu 2018. Vom Wettumsatz werden bis zu 85 Prozent als Gewinn wieder an die Wetter ausgeschüttet.

"Wir sind zufrieden. Der Derby-Tag war toll, es herrschte eine Klasse-Stimmung auf der Rennbahn. Wir haben den Umsatz des Meetings zum Vorjahr gesteigert, obwohl am ersten Wochenende große Hitze herrschte. Das ist sehr erfreulich", sagte HRC-Schatzmeisterin Ilona Vollmers. Die positive Entwicklung in Hamburg ist auch aufseiten des Dachverbandes mit Freude zur Kenntnis genommen worden, der aktuell an einer Zukunftsstrategie für den Turf arbeitet.

Der letzte Tag wurde von Protesten begleitet. Rund 30 Tierschützer hielten eine Mahnwache vor der Horner Rennbahn. Sie forderten "ein Ende des Missbrauchs von Pferden für Galopp- und Trabrennen". Während der Derby-Woche waren zwei Pferde gestorben. "Das Sterben der Pferde kann nicht mehr toleriert werden. Wir fordern den Hamburger Renn-Club e.V. auf, zumindest auf das besonders gefährliche Hindernisrennen ab sofort zu verzichten", hieß es in einer Erklärung. Gemeint ist das Seejagdrennen.

Ergebnisse Top-Rennen der Derby-Woche

Erklärung des Hamburger Tierschutzvereins

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