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Hamburg & Schleswig-Holstein Zweite Bürgermeisterin Fegebank stellt sich hinter Grote

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne). Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

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Hamburg (dpa/lno) - In der Umtrunk-Affäre hat Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) Rückendeckung von der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) erhalten. Sie finde nicht, dass Grote zurücktreten müsse, sagte sie am Freitag dem Sender NDR 90,3. "Das ist aber etwas, was ich nicht zu entscheiden habe." Grote hatte sich nach seiner Wiederernennung zum Senator am 10. Juni trotz Corona-Einschränkungen mit 30 Freunden und Bekannten zu einem "gemeinsamen Gastronomiebesuch" mit "Getränk auf Abstand" verabredet. Die Opposition fordert seinen Rücktritt.

Fegebank äußerte Verständnis, dass viele Menschen deshalb von Grote enttäuscht und auch wütend seien. "Gerade in Zeiten, in denen viele Hamburgerinnen und Hamburger bewusst auf Geburtstage, auf Zusammentreffen, auf andere Freiheiten verzichten, war das einfach eine Aktion, die völlig daneben war." Grote habe aber Einsicht gezeigt, auch im Senat. "Er hat sich mehrfach uns gegenüber, auch den Hamburgern gegenüber entschuldigt. Und ich finde jetzt nicht, dass er zurücktreten muss", sagte Fegebank.

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