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Hessen 41 Millionen Euro EU-Mittel für hessischen Arbeitsmarkt

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Mit einem Sofortprogramm in Höhe von 41 Millionen Euro sollen in Hessen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt abgemildert werden. Mit den Mitteln sollen vor allem benachteiligte Jugendliche, Langzeitarbeitslose oder Menschen mit geringen Deutschkenntnissen gefördert werden, teilten Sozialminister Kai Klose (Grüne) und die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Trotz digitaler Förderschwerpunkte in den vergangenen Jahren erschwerten weiterhin fehlende digitale Angebote und Kompetenzen sowie eine mangelnde technische Infrastruktur gerade benachteiligten Menschen den Zugang zu Bildungsformaten, erklärte Klose. Die Corona-Pandemie habe diese Probleme verstärkt. Überdurchschnittlich häufig seien davon Personen mit niedriger Bildung, ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder mit Migrationsgeschichte betroffen. Auch jungen Menschen falle der Einstieg ins Arbeitsleben deutlich schwerer. Frauen würden verstärkt Nachteile am Arbeitsmarkt erfahren.

Die Mittel stammen von der Europäischen Union. Insgesamt 24 Projekte in Hessen sollen nach Angaben des Sozialministers mit dem Geld gefördert werden.

Quelle: dpa

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