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Hessen 485 Paare beantragen Zuschuss für künstliche Befruchtung

Ein Säugling liegt in einem Bett auf der Wochenstation. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Gießen (dpa/lhe) - Seit dem Start eines Förderprogramms vor rund zweieinhalb Jahren haben in Hessen 485 Paare einen finanziellen Zuschuss für eine künstliche Befruchtung beantragt. In davon 436 Fällen wurde die Förderung genehmigt, in 18 wurde sie abgelehnt, weil die formalen Voraussetzungen nicht gegeben waren. Der Rest der Anträge wird aktuell geprüft, wie das hessenweit zuständige Regierungspräsidium (RP) in Gießen am Dienstag mitteilte.

Das Land fördert seit dem 1. Juli 2018 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den vierten Versuch einer künstlichen Befruchtung. Übernommen werden laut RP 75 Prozent des Selbstkostenanteils - also rund 3000 Euro. Das Programm richtet sich allerdings ausschließlich an heterosexuelle Paare, die entweder verheiratet sind oder in einer festen Partnerschaft leben.

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