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Hessen 66 Mitarbeiter des Klinikums Hanau in Quarantäne

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Hanau/Gelnhausen (dpa/lhe) - Nachdem eine große Zahl von Mitarbeitern des Klinikums Hanau vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden ist, hat die Stadt Entwarnung gegeben. Der Umstand ändere nichts daran, dass das Klinikum Hanau voll handlungsfähig sei und über ausreichend Personal verfüge, sagte ein Mitarbeiter des Krisenstabs am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

66 Mitarbeiter - Ärzte und Pflegepersonal - mussten für 14 Tage nach Hause geschickt werden, weil sie Kontakt zu Patienten hatten, die später positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden. Einer der Infizierten war ein 82 Jahre alter Mann, der nach Angaben der Stadt am Mittwoch mit der Lungenkrankheit gestorben war. Er ist der zweite Todesfall in Hanau, der mit dem Virus infiziert war.

Nachdem das Klinikum Hanau aus Sicherheitsgründen die 66 Mitarbeiter in häusliche Quarantäne geschickt hatte, meldete sich der Main-Kinzig-Kreis mit einem Hilfsangebot. Er versucht Ärzte zu vermitteln, die entweder nicht mehr oder nur noch in Teilzeit praktizieren. Dem Klinikum seien daraufhin sieben potenzielle Aushilfen namentlich genannt worden, teilte der Krisenstab mit. Von diesen sieben habe das Klinikum bereits zwei eingestellt gehabt. Ob die weiteren Kandidaten nun im Klinikum helfen, war der Stadt zunächst nicht bekannt.

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