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Hessen 99 700 Hessen erhielten 2019 Hilfe in besonderen Lebenslagen

Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Nahezu 100 000 Menschen in Hessen, nämlich 99 700, haben im vergangenen Jahr finanzielle Hilfen in besonderen Lebenslagen erhalten. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch berichtete, waren das drei Prozent weniger als im Vorjahr. Der größte Anteil der Hilfen entfiel auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung mit gut zwei Dritteln. Bei den unter 65-Jährigen machte sie sogar 90 Prozent aus. Bei den über 65-Jährigen war dagegen die Hilfe zur Pflege mit 84 Prozent die häufigste Hilfe. Während die Zahl der Empfänger von Hilfen zur Pflege im Vergleich zu 2018 um vier Prozent sank, stieg der Anteil der Empfänger von Eingliederungshilfe um knapp zwei Prozent.

Das Durchschnittsalter aller Hilfe-Empfängerinnen und -Empfänger lag bei 48 Jahren. Männer waren unter allen Hilfe empfangenden Personen mit 53 Prozent etwas häufiger vertreten als Frauen. Im Bereich der Hilfe zur Pflege allerdings waren Frauen mit einem Anteil von knapp zwei Drittel häufiger als Männer auf die Hilfe angewiesen. Sie waren auch deutlich älter: Ihr Altersdurchschnitt lag bei 81 Jahren. Männliche Leistungsbezieher waren durchschnittlich 72 Jahre alt.

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