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Hessen Absichtserklärung von Universität und Jüdischer Akademie

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Jüdische Akademie und die Goethe-Universität in Frankfurt wollen in Zukunft eng kooperieren. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Präsident der Goethe-Universität, Enrico Schleiff, unterzeichneten am Dienstag ein entsprechendes "Memorandum of Understanding". Es soll den Grundstein für gemeinsame wissenschaftliche Projekte legen.

Die Jüdische Akademie im Stadtteil Bockenheim ist noch im Bau, voraussichtlich bis 2023. Sie soll "die gesellschaftlichen Debatten in unserem Land um die jüdische Perspektive bereichern", wie Schuster erklärte, und zugleich die wissenschaftliche Arbeit zu jüdischen Themen verstärken. Die Jüdische Akademie werde eine Bereicherung für den Bildungsstandort Frankfurt sein, sagte Schleiff.

Goethe-Universität und Jüdische Akademie bauten "auf den Bruchstücken eines gemeinsamen Fundamentes auf", sagte der Beauftragte der Landesregierung für den Kampf gegen den Antisemitismus, Uwe Becker. "Gerade auch in einer Zeit des wachsenden Antisemitismus ist dies ein ermutigendes Ausrufezeichen dafür, dass jüdisches Leben Teil der Identität unseres Landes war und ist."

Quelle: dpa

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