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Hessen Al-Wazir fordert mehr Widerspruch gegen radikale Tendenzen

Tarek Al-Wazir (Grüne, l), Witschaftsminister des Landes Hessen, hält eine Rede. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Der stellvertretende hessische Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) fordert nach dem tödlichen Anschlag in Hanau mehr Widerspruch in der Gesellschaft gegen extremistische Tendenzen. "Die Radikalisierung solcher Täter im Netz ist das eigentliche Problem - aber eben auch in ihrem realen Umfeld, beispielsweise in der Kneipe, im Verein oder der Familie", sagte Al-Wazir am Donnerstag dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Da ist am Ende jeder in der Gesellschaft gefragt, aufmerksam zu sein und zu widersprechen."

Al-Wazir sagte weiter, ohne konkreter zu werden: "Und am Ende müssen sich bestimmte politische Kräfte zurechnen lassen, dass sie die gesellschaftliche Stimmung verschärfen und den Resonanzboden für solche Täter verstärken."

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