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Hessen Antrag zurückgenommen: Verfahren gegen Ditfurth eingestellt

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das Strafverfahren gegen die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx) wegen übler Nachrede ist am Donnerstag ohne weitere Auflagen eingestellt worden. Vor dem Amtsgericht Frankfurt nahm der betroffene Zeuge zuvor seinen Strafantrag zurück. Weil damit ein "Verfahrenshindernis" bestehe, könne der Prozess gegen die 61-Jährige nicht weitergeführt werden, sagte die Amtsrichterin.

In dem Prozess ging es um von Ditfurth in Internet-Foren gemachte Äußerungen über einen in der Schweiz ansässigen Journalisten. Dort hieß es, der Journalist arbeite mit Drohungen und Nötigungen, habe unter anderem angekündigt, Informationen "an Nazis" weiterzugeben. In seiner Vernehmung gab der aus der Schweiz angereiste Zeuge an, den Strafantrag nicht mehr aufrecht erhalten zu wollen. Hintergründe wurden dazu nicht erörtert.

Ursprünglich war Ditfurth mit einem Strafbefehl über 1800 Euro (60 Tagessätze) belegt worden. Sie hatte gegen diesen Einspruch eingelegt. Im Vorfeld sagte sie, sie habe Bekannte und Freunde lediglich vor den Arbeitsmethoden des Journalisten warnen wollen.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-206095/4

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