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Hessen Apothekerverband: Kein Engpass bei Grippeimpfstoff in Hessen

Eine Impfung wird in einer Arztpraxis vorbereitet. Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa/Illustration

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Offenbach (dpa/lhe) - Die Apotheken in Hessen sehen trotz erhöhter Nachfrage keinen Engpass beim Grippeimpfstoff. "Wir sind sicher, dass alle, die geimpft werden wollen, auch geimpft werden können", sagte Sprecherin Katja Förster der Deutschen Presse-Agentur.

In Hessen wurden für die Grippesaison 2020/2021 rund 150 000 Dosen geordert. Bundesweit waren es laut Bundesgesundheitsministerium knapp 27 Millionen Dosen - fast doppelt so viele wie im vergangenen Winter. In Hessen wurde hingegen nicht mehr bestellt als im Winter 2019/2020. Während der Corona-Pandemie wird erwartet, dass sich mehr Menschen impfen lassen als in früheren Jahren.

Anders als in anderen Bundesländern wird der Grippeimpfstoff in Hessen weitgehend zentral geordert. Der Hessische Apothekerverband fragt im Vorfeld bei Ärzten ab, wie viele Dosen sie brauchen, und reserviert dann ein entsprechendes Kontingent. Ärzte und Apotheken können darüber hinaus weitere Dosen direkt bei Herstellern bestellen.

Die Impfstoffdosen werden nach und nach freigegeben und ausgeliefert. Dabei könne es "zeitweise zu regionalen Problemen bei der Zustellung" kommen, sagte Förster. Außerdem könne es sein, dass einzelne Ärzte die Nachfrage unterschätzt und zu wenig bestellt hätten - oder dass sie zuerst Risikopatienten und Ältere impfen wollten.

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