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Hessen Attacken gegen Fußball-Schiedsrichter werden Landtags-Thema

Ein Schiedsrichter zeigt die rote Karte. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

(Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach Attacken gegen Schiedsrichter im Amateurfußball wollen die Abgeordneten im hessischen Landtag heute über Fairness und Gewaltfreiheit im Sport diskutieren. CDU und Grüne sehen laut ihrem Antrag das ehrenamtliche Engagement in Gefahr, wenn wiederholt Schiedsrichter körperlich attackiert werden. Ein besonders brutaler Fall machte im Oktober Schlagzeilen, als ein Unparteiischer in der Partie des FSV Münster gegen TV Semd in der hessischen C-Liga Dieburg von einem Spieler der Gastgeber bewusstlos geschlagen wurde.

Außerdem wollen die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen einen Gesetzentwurf für eine Reform bei der politischen Beteiligung von Ausländern in den Landtag einbringen. Der Vorschlag, dass Kommunen künftig statt eines Ausländerbeirats eine Integrationskommission einrichten können, stieß auf teils harsche Kritik.

Voraussichtlich wird sich der Landtag mehrheitlich auf eine Änderung des Glücksspielgesetzes verständigen. Vorgesehen ist, die Empfänger der staatlichen Einnahmen stärker an den Spieleinsätzen zu beteiligen. Dabei geht es etwa um mehr Geld für den Landessportbund, die Liga der freien Wohlfahrtspflege und den Jugendring.

Zu den weiteren Themen am Plenar-Mittwoch zählen die Zusammenarbeit von Kommunen bei der Verwaltung und auf Antrag der SPD-Fraktion der Lehrermangel. Geplant ist, dass die Parlamentarier bis in den späten Abend hinein tagen.

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