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Hessen Brandsätze an Baggern: Mutmaßliches Bekennerschreiben online

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Schwalmstadt/Marburg (dpa/lhe) - Nach einem versuchten Brandanschlag auf fünf Bagger an einer A49-Baustelle in Nordhessen ist ein mutmaßliches Bekennerschreiben aufgetaucht. "Das Schreiben ist uns bekannt, zur Authentizität kann ich keine Angaben machen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg am Freitag. Das Schreiben war laut Ermittlern auf einem als linksradikal eingestuften Portal publiziert worden. Die Seite war am Freitagmittag nicht abrufbar. Laut einem Bericht von Hessenschau.de war es unterzeichnet mit "Autonome Kleingruppe in Solidarität mit den Kampf gegen die A49".

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes. Die Brandsätze auf einer Baustelle bei Schwalmstadt (Schwalm-Eder-Kreis) hätten zu einem späteren Zeitpunkt zünden und so das Leben der Bauarbeiter auf den Maschinen gefährden können, sagte der Justizsprecher. Die Ermittlungen richten sich gegen unbekannt. Ein politisches Motiv werde geprüft, der Staatsschutz sei eingeschaltet.

Unbekannte hatten im Laufe des vergangenen Wochenendes versucht, mehrere Bagger auf der Baustelle in Brand zu setzen. Die Brandsätze waren zu Wochenbeginn entdeckt worden. Laut Ermittlern ist anzunehmen, dass die Täter die Brandsätze entzündeten, diese aber vermutlich aufgrund der Witterungsverhältnisse wieder ausgingen. Sachschäden an den Baufahrzeugen blieben dadurch aus. Die A49 soll vom Schwalm-Eder-Kreis bis zur A5 verlängert werden.

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