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Hessen Bundespolizei informiert Reisende an Flughafen

Absperrbänder stehen in Terminal 1 des Flughafen Frankfurt vor Check-In-Schaltern. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen ist weiter im Einsatz, um Rückreisende an Deutschlands größtem Airport über die neue Quarantänepflicht zu informieren. Die Uniformierten verteilen als Amtshilfe für das Gesundheitsamt Infoblätter an alle einreisenden Passagiere. Damit wird ihnen mitgeteilt, dass sie sich direkt in häusliche Quarantäne begeben und bei ihrem örtlichen Gesundheitsamt melden müssen.

Im Verlauf des Samstags sollten laut Plan 4400 Passagiere am Frankfurter Airport ankommen, wie der Sprecher der Flughafen-Bundespolizei, Reza Ahmari, sagte. Am Samstag landeten auch drei Maschinen aus Thailand und eine aus Neuseeland mit 1200 Passagieren, die zur Rückholaktion des Auswärtigen Amtes zählen.

Die neuen Regelungen besagen: Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist, muss als Schutz vor dem Coronavirus künftig zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Die Vereinbarung von Bund und Ländern ist seit Freitag in Kraft und gilt vorerst bis zum 19. April. Ausnahmen gibt es beispielsweise für Personen, die weniger als 24 Stunden im Ausland waren oder für bestimmte Saisonarbeiter.

Nach dem Beschluss des Corona-Krisenkabinetts in Berlin über die Quarantäne für Rückkehrer aus dem Ausland brachte das Land Hessen die Umsetzung am Donnerstagabend auf den Weg. Eine Verordnung ergänze die neuen Einreisebestimmungen in die Bundesrepublik und trage dazu bei, "dass keine neuen Infektionsherde durch Ein- und Rückreisende entstehen", teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit.

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