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Hessen Corona-Krise: Frankfurter Medizinstudenten wollen mithelfen

Ein Hinweisschild mit der Aufschrift

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Hunderte Medizinstudenten der Frankfurter Goethe-Universität wollen bei der Bewältigung der Corona-Krise mithelfen. Bis zum Wochenende haben sich nach Angaben der Hochschule 1180 Studierende freiwillig als Krisenhelfer gemeldet.

Der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität und das Universitätsklinikum hatten vor rund einer Woche das neue Wahlfach "Covid-19" ins Leben gerufen. Daraus ergebe sich eine Win-Win-Situation, teilte die Hochschule mit: Die Studierenden "sammeln wertvolle Praxiserfahrungen im Medizinstudium und helfen gleichzeitig, die Krankenversorgung des Universitätsklinikums zu unterstützen".

Um teilzunehmen, müssen sich Studierende im Online-Portal "Krisenhelfer gesucht" registrieren. Das Universitätsklinikum meldet seinen aktuellen Bedarf dem Studiendekanat, das dann die Studierenden einteilt.

Wo die Studentinnen und Studenten genau mithelfen können, hängt von deren Vorwissen und Qualifikationen ab. "Manche von ihnen verfügen auch über Ausbildungen etwa in der Pflege oder im Rettungsdienst. Mit diesen Erfahrungen können sie in unterschiedlichen Bereichen des Universitätsklinikums wertvolle Unterstützung leisten", erklärte Initiator Prof. Robert Sader.

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